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Wozu Zertifikate?
- Um zu begreifen, wozu in vielen Ausbildungen Zertifikate vergeben werden, ist es erst einmal notwendig, den Ursprung des Wortes zu begreifen:
Was bedeutet denn eigentlich Zertifikat?
Das Wort Zertifikat kommt von certus = sicher und ficare = machen, was bedeutet, etwas "sicher zu machen" also eigentlich ein Wort wie "Absicherung". Ein Zertifikat ist eine von bestimmten Stellen anerkannte Urkunde, zur Absicherung von...???? Ja, wozu müssen wir uns selbst oder unser Handeln absichern? - Unsicherheit!!! - Wir fühlen uns unsicher und wollen dies auf gar keinen Fall fühlen! Unsicherheit ist nicht nur unangenehm, in ihr fühlen wir uns in unserem Sein, Tun und Wirken in Frage gestellt. Sogar unsere Existenz wird darin in Frage gestellt. Unsicherheit ist gesellschaftlich ein Zeichen von Schwäche und zeigt, dass wir in einem bestimmten Bereich viel zu wenig Sicherheit haben. Unsicherheit ist also schlecht, sie darf nicht sein und ich muss lernen, sie zu vermeiden, aber wie? - DURCH ABSICHERUNG! Wir sichern uns einfach ab, ja wir "versichern uns" gegen jeglichen Umstand, der uns unsicher fühlen lassen könnte.
Die Frage stellt sich nur, wo all die existentiellen äußeren und inneren Ängste, Unsicherheiten oder was sonst noch versucht wird, über Absicherungen loszuwerden, also wo all die Emotionen, Gefühle, Eindrücke, usw. hingehen? Sind sie dann verschwunden? Löst sich Unsicherheit einfach auf, nur weil ich sie weit genug wegschiebe?
Stellen sie sich doch einfach einmal vor, die Ausbildung die sie in ihrem Leben gemacht haben bzw. Teile davon stellen sich heraus, dass sie vollkommen falsch gelehrt wurden. Wie fühlen sie sich? - Unsicher? Wie schnell kommt sie doch wieder!
Unsicherheit ist eigentlich nichts anderes als eine durch Kritik, Kontrolldruck, Prüfungsdruck und durch die negativen Bewertungen anderer entstandene Unbewusstheit: Wenn der Druck groß genug ist entsteht Unsicherheit: Ich weis nicht, ich begreife nicht, ich habe keine Ahnung, ich verstehe nicht... = Unbewusstheit, ich bin mir nicht mehr bewusst, was wahr ist... - Aber warum? Bin ich zu blöd oder war der Druck zu groß, also die Angst zu groß, die mir gemacht wurde (Wehe, wenn du nicht gut genug bist)? Konnten sie schon immer gut Lernen, wenn sie viel Angst hatten, oder sind sie auch dabei vor lauter Überforderung eingeschlafen (wie ich)?
Z.B. nachdem Sie eine Prüfung bestanden haben, wie sehr interessiert sie dann noch der Stoff, den sie gelernt hatten? - Oder auch, wenn sie die Prüfung nur knapp bestanden haben oder vielleicht sogar gar nicht - Bleibt etwas vom Stoff nach der Bewertung? - In kürzester Zeit verschwindet der Stoff, nur die Bewertung bleibt! Ja, der Rest ist verschwunden, also vergessen, nicht mehr wichtig... Unbewusst! Wie unsinnig dieses Prinzip von Kontrolle, Druck und Angst, wo das Wichtigste fast immer verloren geht: Der Inhalt des Gelernten!!! Und das nur, damit ich die richtige Note bekomme, und nicht, damit ich begreife, um was es eigentlich geht, das verschwindet ja alles im Unterbewusstsein.
Ein Zertifikat ist also ähnlich wie eine Note, eine Art pauschale oder grundlegende Absicherung gegen die Unsicherheit, etwas falsch machen zu können. Und es macht uns leider immer unbewusst.
Wenn ich mich vor dem Erhalt des Zertifikates eher unsicher und ängstlich gefühlt habe und danach nicht mehr, wo ist dann all die Unsicherheit und Angst hingegangen? Hat sie sich aufgelöst, weil ich sie angenommen, d.h. zugelassen, verstanden, durchdrungen und verwandelt habe, weil ich endlich MICH gefunden habe, endlich MEINS gefunden habe, endlich WAHRHEIT gefunden habe? Oder habe ich sie einfach nur verdrängt, also weggedrängt und bin froh, sie nicht mehr (so oft) zu fühlen? Somit wäre aber auch meine Unsicherheit in mein Unterbewusstsein verdrängt und ich selbst wäre noch weiter weg von mir selbst, denn nicht die Unsicherheit war in meinem Leben falsch, sondern, dass ich nie gelernt habe hinter sie zu schauen...
Das Vergeben eines Zertifikates, einer Auszeichnung, eines Titels hat also den Sinn, anderen ihre Unsicherheit zu nehmen (meist natürlich mit entsprechender Gegenleistung)? - Um das noch mehr zu begreifen möchte ich einen Auszug aus dem Internet anführen, in dem ein Zertifikat von einer finanziellen Ebene her genauer beschrieben wird, weil der weit größte Gebrauch von Zertifikaten in der Finanzbranche zu finden ist:
Ein Zertifikat ist ein Wertpapier in der Rechtsform einer Schuldverschreibung bzw. Anleihe. Es ist eine Zweitverbriefung eines Basiswertes oder -papiers und zählt zu den Derivaten und den strukturierten Finanzprodukten. Erstmals wurde 1989 ein Zertifikat von einer Bank emittiert und an der Börse gehandelt. Zertifikate sind klassische Retail-Produkte. Sie werden im Gegensatz zu Fonds vorwiegend direkt vertrieben. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2007 wurden in Deutschland rund 136 Milliarden Euro im Handel mit Zertifikaten umgesetzt. - Quelle Wikipedia
Zertifikat ist also in der Finanzbranche - mit einfachen Worten gesagt - nichts anderes als ein Schuldschein, also eine Verlagerung von Werten durch Schuld, also eine Verlagerung von Schuld, ein Handel mit Schuld. Diese Schuldverlagerung funktioniert natürlich nicht nur mit äußeren Werten, z.B. mit Geld, sondern auch mit geistigen oder körperlichen Fähigkeiten: Bekomme ich für eine Ausbildung ein Zertifikat bedeutet das, dass ich einen Schuldschein bekomme: Der Ausbilder verlagert einen Teil seines Wertes auf mich, indem er eben mich "bewertet", und ich darf mich somit wertvoller fühlen (=meine Minderwertigkeit wegschieben), darf mich sicherer fühlen (=meine Unsicherheit wegschieben). Ich bekomme einen Schein, auf dem die Erlaubnis schriftlich dokumentiert ist, eine bestimmte Tätigkeit ausführen zu dürfen. Gelangt irgendjemand aufgrund dieser von mir ausgeübten Tätigkeit zu Schaden, ist der Ausbilder Schuld, nicht ich!!! - somit übernehme ich nicht die Verantwortung für MEINE Tätigkeit, sondern nur dafür, dass ich möglichst exakt NACHAHME, was mir gelehrt wurde - geschehen dennoch Fehler, war es eben nicht meine Schuld.
Da ich aufgrund des erworbenen Zertifikates keine Verantwortung für meine eigene Tätigkeit übernehme, kann bzw. darf ich natürlich die Tätigkeit nicht durch meine Kreativität verändern, abwandeln oder umbauen bzw. vielleicht sogar eigene Techniken kreieren. Die Schuldverlagerung bzw. Werteverlagerung funktioniert ja nur, wenn ich auch einhalte, was ich gelernt habe. Sie hält eben nur so lange, wie ich auch "so" arbeite, wie ich es gelernt habe.
Also ist ein Zertifikat eher eine Absicherung gegen Schuld, gegen die Angst, sich schuldig zu machen, letztlich eigentlich nur gegen die Angst, die Schuld zu fühlen, DIE SCHON DA IST. Somit ist ein Zertifikat immer auch ein deutlicher Hinweis auf viel Schuld die ich schon trage und versuche -natürlich meist unbewusst - sie irgendwie loszuwerden oder zu verlagern (weil ich mich nicht traue, für meine eigenen Fähigkeiten Einzustehen). Ein Zertifikat ist also nicht ein Hinweis auf meine Fähigkeiten, sondern auf meine Nachahmungs- und Schuldverlagerungsbereitschaft.
Zertifikate, Auszeichnungen, Titel, die durch andere vergeben werden haben tatsächlich alle ihren geistigen Ursprung in der Schuldverlagerung. Es wird meist nicht gelehrt, für sich selbst Einzustehen, die Übereinstimmung mit dem Eigenen zu suchen, Verantwortung für die eigene Art zu übernehmen, um somit die eigene Individualität, Kreativität und Konstruktivität eines Menschen zu fördern, sondern es geht immer nur um möglichst perfektes Nachmachen. In der Musik, Kunst, Technik, Wirtschaft... überall geht es so oft nur ums perfekte Nachmachen, doch somit geht es eigentlich darum, möglichst fremdbestimmt zu werden. Die Selbstentfremdung wird also immer größer.
Auf je mehr Titel jemand pocht, je mehr Ausbildungen jemand präsentiert, desto mehr Fremdbestimmung wirkt mit, umso mehr werden wir zu fremd gesteuerten Maschinen. Und wenn etwas wirklich die Welt ins Chaos gestürzt hat, so war es die extreme Fremdbestimmung, der sich Menschen leider oft sogar freiwillig unterzogen haben. Anstatt eigenständig und selbstbestimmt zu werden, reagiert der Mensch in Massen fremdbestimmt, manipuliert, wie eine Maschine, ohne Nachzudenken und sich ein eigenes Urteil zu bilden, ...
Kriege, Gewalt, Hass, Zerstörung - ist immer fremdbestimmt. Keiner lebt darin sein wahres Wesen oder sein Herz aus. Nur in der Selbstverantwortung und der Liebe zur eigenen Individualität offenbart sich die Schönheit und wahre Größe eines Menschen.
Zertifikate, Titel, Auszeichnungen, Noten, Zeugnisse - letztlich Urteile, positive oder negative Kritik, zeigen nur das beschränkte Denken eines anderen Menschen über uns. Ja, es ist nur eine Projektion eines anderen Menschen, die er wie eine Maske über uns stülpt. Nehmen wir sie an, nähern wir uns immer mehr der maximalen Fremdbestimmung, also dem Gefühl, keine Ahnung mehr zu haben, wer wir selbst wirklich sind. Somit identifizieren wir uns nur mehr darüber, wie andere uns beurteilen oder beurteilt haben. Und unsere wahre Identität ist tief vergraben unter Masken, Projektionen und unter den Beurteilungen anderer Menschen.
Gerade in der Spiritualität ist es mir besonders wichtig aus der Fremdbestimmung auszusteigen, da die Manipulationen auf dieser Ebene so schwer zu erkennen ist. Woher soll ich schon wissen, ob das, was gerade in mir wirkt, auch wirklich von Gott kommt oder ob es mich nicht gerade in einer extremen Form abhängig macht und in die Irre führt?
Nun, der Schritt wäre eigentlich einfach, aber doch immer noch so sehr ungewohnt: Verantwortung übernehmen! - Das bedeutet, dass ich lernen muss, für alles was ich tu, was ich weis, was ich glaube, also einfach für Alles Verantwortung zu übernehmen. Egal ob ich mich verlaufen habe, ob ich einen Fehler mache, ob ich mich in etwas verrannt habe oder ob ich einfach nur lau dem Leben ausgewichen bin, ob ich im Trotz stecke oder von früh bis spät nur "funktioniere" - Die Verantwortung ist die Lösung bzw. der erste Schritt. Dann gibt es immer einen Ausweg, einen Heilungsweg, einen Weg zurück zur wahren Kraft und Liebe. Denn der zweite Schritt ist immer die Hingabe, also die Hilfe und Gnade von Gott und darin würden wir so viele Wunder erleben...
In dem Moment, wo ich Verantwortung für mich selbst übernehme, werde ich innerlich schon ein wenig stärker, offener, sanfter, klarer... auch wenn es manchmal mit vielen Enttäuschungen, Ernüchterungen und Frustrationen einhergeht.
Was es genau bedeutet, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, vermittle ich vor allem auf der Lebensschule, aber was ich vereinfacht schon sagen kann ist, dass ich dadurch wieder meine Intuition schule, lerne, auf sie zu hören, erlebe, dass ich (mit manchmal ein paar mehr Anläufen) eigentlich immer erreiche, was ich will - solange ICH es auch wirklich will. Es bedeutet ein konstruktives Leben zu beginnen, in dem ich nicht mehr "zielorientiert" mich in etwas hineinpuschen muss, sondern in dem ich einen Umgang lerne mit dem, was schon da ist, was mir gerade eben begegnet. Nicht mehr vorauseilen, sondern eher dem Jetzt begegnen.
Deshalb gibt es auf meiner Ausbildung kein Zertifikat von mir, sondern es gibt ein Zertifikat, das jeder selbst - für sich selbst - erstellt. Natürlich gebe ich gerne eine Ausbildungsbestätigung jedem, der sie für die Vorlage bei einer Behörde oder für sonst einen Zweck benötigt. Aber das Ziel der Ausbildung ist für mich die Selbstverantwortung, so sehr, wie ich diese eben vermitteln kann. Das Zertifikat wird also letztlich die Erlaubnis an mich selbst sein, das zu tun, zu was auch immer ich mich berufen fühle. In jedem Fall wird jedem einzelnen die geistige Welt schon offenbaren, was denn auf dem eigenen Weg gerade dran ist.
Ganz sicher ist, dass wenn am Ende der Ausbildung das "Ziel" der spirituellen Selbstverantwortung erreicht ist, jeder gern sich selbst zusammen mit der geistigen Welt ein Zertifikat ausstellen wird oder vielleicht es sogar ganz lassen wird... Die Frage stellt sich ja auch, woher hatten die großen Veränderer unserer Weltgeschichte ihre Erlaubnis her, die Welt einfach zu verändern?
Nein, ich werde nicht Prüfen und auch nicht kontrollieren, da ich niemanden die Verantwortung für seine Selbsterkenntnis nehmen werde. Dadurch würde ich andere entmündigen und kleiner machen als mich.
Auf der Ausbildung Lebensberatung lernen wir wie freie Kinder:
Mit Neugier und Offenheit,
aber nicht durch Kontrolle und Prüfung!
Für mich ist so sehr klar, dass ich selbst nichts hatte, nichts wusste und auch nichts konnte, als ich auf meinen spirituellen Weg die ersten Schritte tat. Sehr oft beschreibe ich mich selbst vor dieser Zeit als größten Feigling - eben, wie ich mich als Jugendlicher gefühlt habe. Dass da so viel Wunderbares in mir ist, wusste ich nicht, nein, ich hatte davon nicht einmal eine Ahnung. Erst durch meinen spirituellen Weg wurde mir soviel bewusst, was eigentlich schon immer da war...
Ja, ich kann wohl mit Gewissheit sagen: Jeder Mensch ist gleichermaßen fähig auch all das zu lernen, was ich kann! Und bedenken wir, wenn unsere Kinder lernen, was wir uns jetzt vielleicht noch mühsam erarbeiten, dann werden sie es nicht nur schneller lernen, sondern sie werden mit der Weisheit und dem Mut noch viel weiter gehen, als wir uns das je vorstellen können. Somit werden sie mich nicht nur überholen, sondern neue Welten möglich machen.
Wenn ICH all das gelernt habe, was ich gelernt habe, dann können andere ganz sicher noch viel mehr schaffen!!!
So sicher wie es ist, dass ich nicht der erste bin, der darüber schreibt und der den spirituellen Weg beschreitet, so sicher ist es, dass ich auch nicht der Letzte sein werde.
Wozu also Kontrolle oder Prüfungen, wenn ich durch sie doch nur verhindere, die Wahrheit zu begreifen, mich selbst zu erkennen, zu begreifen, wer und wie ich wirklich bin, was ich wirklich will, woher ich wirklich komme...
Dieser Sinn ging den Menschen verloren, weil ihnen ihr eigenes Wesen verloren ging. Sie haben den Sinn ihres eigenen Lebens verloren, den Sinn des Lebens überhaupt. Somit vermitteln hohle Menschen hohles Wissen und formen damit hohle Kinder. Fremdbestimmte Gesellschaftsmaschinen - von Druck, Kontrolle und Angst geprägt, die nur daran gemessen werden ob oder wie gut sie funktionieren.
Ich möchte auf dieser Ausbildung, die mir selbst so wichtig ist, nicht den Fehler machen und Menschen vermitteln, dass es wichtig wäre, "zu funktionieren". Das Einzige was im Leben zählt ist doch das Herz - und für alle die es vielleicht noch nicht wissen, es ist auch das Einzige was nach dem Leben zählt, also was wir mitnehmen.
Sollte jemand eine schriftliche Bestätigung bzw. einen Nachweis für die Ausbildung in spiritueller Lebensberatung oder auch in spiritueller Lebenshilfe brauchen, so bekommt er diese natürlich gerne. Diese gibt es sowohl als persönliche Bestätigung, als auch als formlose Bestätigung über die Teilnahmezeiten oder auch Kosten, je nachdem was die Bestätigung benötigt wird. Es wird aber keine Prüfung geben und deshalb auch keinen Abschluss, da sonst zu schnell abgeschlossen wird, was doch offen bleiben soll. Um gewerblich in spiritueller Lebensberatung (Lebenshilfe) tätig zu werden ist der Nachweis natürlich manchmal hilfreich, aber derzeit nicht notwendig.
Um sich leichter zu tun, sich für eine solche Ausbildung zu entscheiden, habe ich ein paar Fragen gegenübergestellt, die mir selbst oft schon gestellt wurden:
Die Ausrichtung dieser Ausbildung ist sehr auf mich selbst gerichtet, weil ich aus meiner Erfahrung nur sagen kann, dass ich nur bei diesen Themen anderen wirklich weiter helfen kann, bei denen ich mich selbst begreife. Also fängt die Selbstverantwortung mit Beginn dieser Ausbildung schon an, weil ich mich dazu entscheiden muss, MICH SELBST noch viel wichtiger zu nehmen, als ich das vielleicht bisher gewohnt war.
Nein, sie bekommen keine Titel oder Zertifikate auf dieser Ausbildung, die rechtlich bei möglichst vielen Stellen anerkannt sind, da diese nicht auf Intuition sondern nur auf das Ausmaß der Anpassung schauen und somit auf das Gegenteil von dem ausgerichtet sind, was ich hier vermittle. Sie lernen auf dieser Ausbildung nicht, wie sie möglichst viel Anerkennung bekommen, sie lernen endlich einmal selbst zu erkennen, was sie selbst sind, fühlen und tun, vor allem, um es dann auch barmherzig anzunehmen, egal ob es positiv oder negativ ist. Sie lernen wach zu werden für genauso viele positive wie negative Dinge, die im Leben alle gut getarnt und unbewusst versteckt waren. Sie lernen Mut, den Mut, Verantwortung zu übernehmen: Für sich selbst! Ja, und sie lernen die wunderbarste Macht kennen, die ein Mensch je finden kann: Die Macht, Gott zu lieben! Und darin alles zu bekommen, was ein Mensch braucht. Sie lernen Unmengen an geistigen Zusammenhängen, bekommen dafür auch die entsprechenden Informationen schriftlich dazu bzw. erarbeiten auch selbst sehr viele Unterlagen, damit sie es auch später schriftlich nachlesen und begreifen können: Wissen ist die Vermeidung von Angst! - Nicht Wissen wollen auch! - Also lernen sie mehr etwas wirklich zu begreifen, Wissen loszulassen und nicht mehr aufzuhören, das Leben in uns selbst auf eigene Weise zu erforschen. Mag sein, dass es unbequem erscheint, wenn man Wissen immer wieder loslassen muss, aber das genau ist der Schlüssel zu höherem Bewusstsein!
Sie lernen, wie sie ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln können, wie die konstruktiven Wege funktionieren, wie man der Angst begegnet, wie man vertrauen lernt und wie und vor allem wo Glück und Liebe wirklich entsteht. Denn ich habe schon vor einiger Zeit erkannt: Das Leben ist nicht, was es scheint! - und dennoch gibt es eine wunderbare Kraft, die gut versteckt im Leben fast wie heimlich existiert, nur haben wir sie viel zu wenig gesucht und deswegen auch noch zu wenig gefunden...
Sie lernen auch jede Menge Schattenseiten, das Ego, viele Weigerungen, Dämonen und Irrwege des Lebens kennen, da wir diese genauso studieren werden, um sie zu begreifen und aus ihnen zu lernen. Erst wenn wir der Angst vor der Dunkelheit nicht mehr ausweichen, wird auch unser wahres Wesen sich offenbaren. Wer keine Angst mehr vor dem Teufel hat, der wird Gott schauen... Von den höchsten Energien bis zu den dunkelsten Wesen, soweit es erlaubt ist, werden wir alles kennen lernen, fühlen, annehmen, durchleben lernen, um alles wieder loszulassen und in der ganz persönlichen Hingabe an Gott, die eigene Berufung zu finden...
Wenn tiefe Sehnsucht in dir ist,
das Leben wahrhaftig leben zu wollen,
die eigene Berufung auf diese Erde bringen zu wollen
und Dich der wahren Macht des Lebens, der Macht des Herzens hingeben zu wollen,
udann heiße ich Dich von ganzem Herzen auf dieser Ausbildung willkommen,
Heliamus
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