




Thema: "Spiritueller Lebensberater werden..." in .pdf Formular: >>>HIER KLICKEN!!<<<
>> Spiritueller Lebensberater Ausbildung oder eine Ausbildung in spiritueller Lebensberatung?
>> Werde ich ein spiritueller Lebensberater oder übe ich spirituelle Lebensberatung aus?
Dieses Thema betrifft den Unterschied zwischen Identifikation und Identität und ist schon ein Teil der Lebensschule. Dennoch möchte ich es an dieser Stelle behandeln, um Irrtümer aufzudecken. Die Idee ein spiritueller Lebensberater werden zu wollen, ist natürlich generell nicht verkehrt. Über meine früheren Leben und auch über die geistige Welt habe ich in diesem Leben jedoch so viel gelernt, dass ich etwas Grundlegendes vermitteln möchte: Niemand sollte festlegen wer ich bin oder was ich werde!
Bezeichne ich mich z.B. als spirituellen Lebensberater, geht es dabei um einen kleinen INNEREN Schritt, der große Auswirkungen auf meinen Energiekörper, meine Seele und auf mein Unterbewusstsein hat. Es ist der Schritt, durch den ich zu etwas WERDE! Diesen Schritt ersehnen viele, weil sie nicht SEIN wollen, was sie sind! Ich bin: Schüler, Auszubildender, Geselle, Meister, Hausfrau, Doktor, Ingenieur ... Schon Kinder, Jugendliche wollen erwachsen werden, weil sie nicht mehr SEIN wollen, was sie sind. Sie wollen schon von SICH SELBST weg! Somit begeben wir uns ständig auf die Suche nach einer passenden Identifikation.
All diese Definitionen, Festlegungen oder Titel wären nicht wichtig, würden wir ihnen innerlich und unbewusst nicht soviel Gewicht geben. Eigentlich sind es ja nur Tätigkeiten, welche ich ausübe, doch benutzen wir einen Titel wie spiritueller Lebensberater, um unsere Unsicherheit und unsere Minderwertigkeit zu überdecken, schränken außerdem unsere geistige Kreativität ein und fügen so unserer Seele großen Schaden zu. Wir SIND nämlich schon wunderbare Wesen und müssen nicht durch einen Titel wie: spiritueller Lebensberater zu etwas werden!
Die Identifikation geschieht natürlich unbewusst und die Gesellschaft gibt uns jedes Mal ein tolles Feedback, dass wir ja nun endlich jemand sind, dass wir ein wirklich guter, toller und wertvoller oder wichtiger Mensch geworden sind - und nicht mehr ein scheinbar so unwichtiger, wertloser, unwissender oder nutzloser Mensch, wie wir vorher waren. Ja diese Aussage schwingt immer mit, warum sollten wir sonst Menschen so toll finden, nur weil sie einen Titel haben.
Probiere es doch einfach einmal selbst aus:
>> Stell Dir einfach einmal für ein paar Stunden vor, du wärest das, was du immer schon werden wolltest: Arzt, Sänger, Popstar, Heiler, spiritueller Lebensberater... Spiel mal diese Rolle! Welche unangenehmen Gefühle wärest du dann los?
>> Und dann stell Dir vor, du würdest du selbst bleiben, egal was du tust?
Schauen wir uns das in der Natur an: Wie reagiert ein Baum, wenn ich Baum zu ihm sage? Oder wenn ich ihn zu einem wichtigen Baum erkläre und ihm einen tollen Namen gebe? Wie reagieren die Vögel, wenn ich ihnen einen Titel gebe oder wenn ich einer Pflanze bei mir zu Hause einen bestimmten Namen gebe? Ist nicht ein Wald auch ein spiritueller Lebensberater, wenn er dir Inspirationen und innere Entspannung liefert?
Und warum fühlt sich das bei uns Menschen so anders an? Wenn viele Menschen mich als spirituellen Lebensberater ansprechen, so ist das plötzlich etwas erhebendes, etwas, was mich scheinbar sicherer macht? - Es ist nur das Ego, weil ich mein wahres Wesen dadurch nur verstecken lerne! Es ist nicht mein wahres Wesen, das sicherer und stärker wird, sondern nur die Rolle, die ich spiele.
Wie werde ich denn ein spiritueller Lebensberater? Ab wann darf ich mich spiritueller Lebensberater nennen?
Wer soll das definieren? Ein anderer Mensch, der selbst festgelegt hat, ab wann er ein spiritueller Lebensberater ist? - Irgendjemand muss ja einmal selbst festgelegt haben, ab wann er ein spiritueller Lebensberater ist und wann eben noch nicht! Somit ist diese Festlegung immer eine subjektive Entscheidung. Und um es neutral und gerecht erscheinen zu lassen, soll es dann eine „offizielle“ Prüfung geben, durch die ich zum spirituellen Lebensberater werde?
Schauen wir uns das doch mal genauer an: Hast Du auch schon mal durch spirituelle Ratschläge jemanden geholfen? Dann warst du ja in diesem Moment auch ein spiritueller Lebensberater. War dir das in dem Moment wichtig oder bewusst? Dennoch hast du als spiritueller Lebensberater gewirkt! Was ist nun danach, in der restlichen Zeit unseres Lebens, in der wir keine spirituellen Ratschläge geben, sind wir dort auch noch spiritueller Lebensberater? Ist ein Maurer noch Maurer, wenn er zu Hause seinen Rasen mäht oder mit seinen Kindern spielt?
Der Vorteil, wenn ich nicht zum spirituellen Lebensberater werde, sondern einfach eine Tätigkeit lerne, die spirituelle Lebensberatung heißt, ist der, dass ich ICH SELBST bleibe! Und ist es eine Tätigkeit - spirituelle Lebensberatung - dann kann ich sofort anfangen diese auszuüben und muss nicht auf einen Titel warten!
Diese Ausbildung ist also eine Ausbildung in spiritueller Lebensberatung und soll helfen, dass mein "ICH SELBST" noch viel mehr werden soll. Diese Ausbildung darf natürlich gerne auch spirituelle Lebensberater Ausbildung genannt werden, weil ich in den Momenten wo ich andere spirituell berate, ja wirklich ein spiritueller Lebensberater bin, aber es gibt dafür keinen Titel, keine Auszeichnung und auch keine Prüfung. Es gibt dafür etwas viel wichtigeres: Selbstverantwortung für jegliche spirituelle Lebensberatung, die ich weiter gebe! Es gibt eine Ausbildungsbestätigung, welche aber nicht den Titel spiritueller Lebensberater beinhaltet, sondern die Tätigkeit spirituelle Lebensberatung (oder spirituelle Lebenshilfe in Österreich).
Tatsache und auch Grundidee dieser Ausbildung in Lebensberatung:
Ich bin schon genial!! Und muss nicht erst etwas anderes werden! Ich brauche vielmehr den Mut, wieder mehr ICH SELBST zu werden und durch meine göttliche Verbindung zu wirken!
.