




Thema: "Buchtipp über spirituelle Heilung..." in .pdf Formular: >>>HIER KLICKEN!!<<<
Ich möchte hier eine Buchempfehlung für alle mitgeben, die sich mit spiritueller Heilung beschäftigen. Sehr leicht vergessen wir, "wer" eigentlich heilt! Sehr leicht wird auch dann das Werkzeug wichtiger, als der, der es benutzt. Es ist dann wohl mehr Veränderung, die wir erreichen, doch ob es wirklich spirituelle Heilung ist? (Mehr dazu im unten angefügten Kapitel)
So viele Erfahrungen haben mich gelehrt, dass wir in einem Mysterium leben und nicht in einer programmierbaren Welt. Gott oder das Leben lässt sich nicht programmieren, auch wenn das manchen so erscheint. Es ist Gnade, wenn wir Glück in unserem Leben erfahren oder Wunder erleben, doch dieser Gnade müssen wir uns erst einmal öffnen... und das kann man lernen!
Denn wie kann ein Sonnenstrahl am Morgen uns verzaubern, eine Blume am Wegesrand unser Herz berühren oder das Lachen eines Kindes uns selbst zum Lachen bringen, wenn wir doch gar nicht offen sind dafür?
Für mich persönlich war das Buch eine Offenbarung, als ich es1994 das erste Mal gelesen hatte. Ich kann es jedem nur empfehlen, der irgendwie mit geistiger bzw. spiritueller Heilung arbeitet und verstehen möchte, welche Kräfte eigentlich so im Leben mitspielen. Für viele Menschen sind spirituelle Lehren etwas Neues oder etwas Religiöses. Derweilen wird das mystische Leben schon seit vielen hundert Jahren studiert und weitergegeben, natürlich mit allen Vorteilen und Nachteilen, die die Arbeit mit faszinierend magischen Techniken und Wundern mit sich bringt. In diesem Buch kann man lernen, zu verstehen, dass dennoch der Schlüssel zur spirituellen Heilung der einfache und innige Bezug zu Gott, zu den Engeln oder zur geistigen Welt ist (oder wie auch immer man das Göttliche nennen will). Natürlich stimme ich niemals allem zu, was ich in einem Buch lese, vor allem, da dieses Buch vor fast 100 Jahren geschrieben wurde, doch habe ich sehr viel begreifen dürfen. Das Buch ist eine Lebensgeschichte von dem Arzt und Weißmagier "Sedir", der von seinen Begegnungen mit Andreas schreibt, einem einfachen Restaurator in einem Vorort von Paris. Dieser Andreas birgt für Sedir nicht nur eine unbeschreibliche Ausstrahlung, sondern birgt Geheimnisse, die er mit all seinem Wissen und magischen Fähigkeiten weder erklären noch nachvollziehen kann.
Ein Auszug aus dem Buch "Aufbruch" von Sedir, erschienen im Reichl Verlag:
ISBN - 3-87667-034-9 - (In Klammer geschriebene Elemente sind Anmerkungen von mir!)
Kapitel: Der Heiler
Bei meinem Besuch einige Tage später traf ich (= Sedir) Andreas im Gespräch mit dem Magnetiseur (Energetiker, der mit Heilmagnetismus arbeitet) aus der Provinz. Seine Heiltätigkeit war vom Medizinischen Syndikat der Stadt beanstandet worden und man hatte ihn vor die Strafkammer zitiert. Der Gute war in heftiger Empörung und wurde nicht müde, sich über diese Ignoranten zu beklagen, die den armen Kranken das Geld aus der Tasche ziehen und sie nur so selten heilen. Mit allerlei Beispielen unterstrich er ihre Gewinnsucht, ihren Mangel an Opferwilligkeit, ihre Intoleranz und so fort. Andreas bemühte sich, ihn zu beruhigen.
(A)= Andreas (M) = Magnetiseur
- (A) Wenn Sie so daherreden, machen sie es genau wie Logenredner, die gleich den ganzen Klerus verdammen, weil sich dieser oder jener Priester wenig würdig gezeigt hat. Ich bin kein ausübender Mediziner, genieße auch durchaus nicht unbegrenztes Vertrauen bei der offiziellen Wissenschaft; aber ich weiß, dass es überall anständige Menschen gibt; ich kenne z.B. einige wirklich verehrungswürdige Geistliche und auch ebensolche Ärzte. Im ganzen ist überhaupt zu sagen, dass es in schlechthin jeder Vereinigung eine ungefähr gleiche Anzahl streberhafte, geizige und egoistische Elemente gibt. (Pause) Sie sagen, die Ärzte ließen sich zu hoch bezahlen? Das stimmt schon nicht für die Land- und Vorstadtärzte. Ihre sechs oder sieben Studienjahre haben sie viel Geld gekostet; dann mussten sie für ihr Diplom und die Genehmigung bezahlen, haben manche speziellen Ausgaben zu entrichten und müssen ja auch Frau und Kind ernähren. Mit welchem Recht fordern Sie von denen eine Entsagung, die unter Hunderten kaum ein einziger besitzt?
- (M) Aber warum hindern sie mich am Arbeiten, wo ich es doch besser als sie verstehe?
- (A) Nun, sie sind ja ein Konkurrent - sie müssen sich wehren! So ist das Leben nun einmal; es ist nicht gerade ideal, das gebe ich zu, aber wo finden sie den, der das Ideal verwirklicht? Die Kosten, die sie ihnen aufrechnen, sollen ihre Kosten für die Patente usw. ersetzen, die Ihnen erspart geblieben sind!
Der Magnetiseur gab zu:
- (M) Was sie da sagen, leuchtet ein, ich habe das bisher nicht so gesehen. Es ist ja wahr, sie haben für die Erlaubnis, praktizieren zu können, bezahlt - -
- (A) während sie so frisch von der Leber weg, ohne Studien oder, im Vergleich zu denen der medizinischen Fakultät doch recht summarischen, heilen. Dann aber auch - unter uns gesagt, man kann ja frei sprechen, nicht wahr? - Sie heilen, einverstanden. Aber sie lassen sich ebenfalls bezahlen, wenn auch weniger hoch als eine medizinische Kapazität. Sind sie übrigens ganz sicher, immer Erfolg zu haben?
- (M) Hm, ein paar Versager habe ich gehabt, das ist wahr. Aber ganz selten!
- (A) Ja, ich weiß. Aber davon will ich gar nicht reden. Ich denke an die Kranken, die von Ihnen als geheilt entlassen werden. Sind sie überzeugt, dass die tatsächlich geheilt worden sind?
- (M) Aber ja, ganz sicher, meinte der Mann, etwas überrascht. Was wollen sie damit sagen?
- (A) Einfach dies: dass sie oftmals nur scheinbar heilen und für eine gewisse Zeit, nach der dann die Krankheit in anderer Form wiederkehrt! Oder sollten sie zufällig Ihre Kranken unsterblich machen können?
- (M) Natürlich nicht.
- (A) Demnach heilen Sie nur zum Teil. Was ich ihnen hier sage, mag paradox klingen, aber hören sie mir ein bisschen zu! Sie sind doch ein Anhänger der fluidischen Theorie: eine Krankheit ist - schlechte Fluide (z.B. durch negative Gedanken erzeugte Wesen). Sie vertreiben also diese und setzen gute an ihre Stelle. Sehr gut. Einer ihrer Kollegen wird Kräuter verordnen, ein anderer arbeitet vielleicht mit dem Willen, ein Dritter bemüht gar die Geister - im Grunde kommt alles ungefähr auf das gleiche heraus. Aber diese schlechten vertriebenen Fluide, wohin gehen sie? Wenn sie Schaben in der Küche haben, verstopfen sie die Ritzen und - die Schaben laufen zum Nachbarn hinüber. Haben sie sich niemals gefragt, wo diese kranken Stoffe bleiben, die Ihre Heilkraft vertrieben hat? Sie gehen woanders hin und suchen sich einen neuen Organismus als Empfänger.
- (M) Aber dann, mein Herr, sagte der Mann verwirrt, dann sollte ich also nicht mehr magnetisieren? Was sollte in nach Ihrer Ansicht tun?
- (A) Nein, nein, machen sie weiter, sie tun ja etwas Gutes und haben die Pflicht, mit den Mitteln zu helfen, die Ihnen die Natur gegeben hat. Das ist richtig und gut. Ich möchte nur, sie würden einsehen, dass sie nicht allmächtig sind, ja dass sie nur ein ganz klein wenig stärker sind als die Mediziner, ein ganz kleines bisschen - und zwar, weil sie an das Leben glauben.
- (M) Ach, ich sehe nur, dass sie mir mein ganzes (äußeres) Selbstvertrauen nehmen! Geben sie mir etwas anderes dafür, sagen sie mir etwas!
- (A) Gern, mein Lieber. Ich sage Ihnen ja auch nicht, dass einer krank wird, weil er es verdient hat, und dass man ihn deshalb leiden lassen solle, damit er seine Sünden abbüßt -
- (M) O nein, unterbrach ihn der Mann. Wenn sie mir so etwas sagten, würde ich Ihnen gar nicht weiter zuhören! Ich habe mit diesen gelehrten Theorien nichts zu tun. Ich bin ein Mann aus dem Volke, mein Vater hat mir keine große Ausbildung geben können. Ich weiß nur eins, und das ist: wenn einer leidet und ich ihm sein Leiden wegnehmen könnte - dass ich dann ein übler Patron wäre, wenn ich es nicht täte!
- (A) Ich weiß, ich weiß. Sie sind eine ehrliche Haut, scheuen keine Mühe und sind rechtschaffen. Ich rate Ihnen im Gegenteil, Ihren Magnetismus weiter auszuüben. Nur - wie können wir verhindern, dass die schlechten Fluide weiterwandern und Verheerung anrichten? Durch Magie? Gewiß, es gibt die Möglichkeit Beschwörungen auszusprechen oder ein Übel an eine beliebige Stelle festzubannen - aber später würde sich ein furchtbares Donnerwetter über Ihrem Haupte entladen. Durch eigene Kraft? Ja, wenn diese Person sich als vollkommen klarsichtig erweist, und wenn Sie sie schützen können; denn im Schlafe ist man ja viel verletzlicher als im Wachzustand. Es gibt auch keinen Hellseher, der alles sähe, so wie es keinen Wissenden gibt, der alles wüsste. Also bleibt uns nur eine einzige Hilfe, und das ist die Zuflucht zum Herrn über Leben und Tod.
Der Magnetiseur verzog den Mund:
- (M) Paternoster aufsagen? - Und die frommen Weiber, die den ganzen Tag in der Kirche hocken, heilen die etwa? Im Gegenteil, diese Klatschbasen sind die Schlimmsten!
- (A) Lassen wir die Frömmler beiseite. Gott hat uns nur befohlen, mildtätig zu sein. Als sie klein waren und samstags gute Noten nach Haus brachten, da hat Ihnen sicher der Vater am Sonntag ein paar Sous gegeben. Nein, fahren sie nur so fort! Helfen sie den Armen noch ein bisschen mehr als bisher. Werden sie niemals zornig. Und wenn sie vor dem Kranken stehen, wenden sie sich im Stillen an Gott. Sagen sie zu ihm: "Ich weiß nicht, was ich tun soll. Hilf mir! Ich werde diesem Kranken die Lebenskraft einflößen, die Du mir gegeben hast. Heile Du ihn damit - und ordne auch hinterher alles!" Dann verfahren sie wie gewöhnlich.
- (M) Trotzdem - der liebe Gott hätte viel zu tun, wenn...
- (A) Darum machen sie sich keine Gedanken, unterbrach ihn Andreas. Sie wissen, dass im Schloss der Verwalter stets unnahbarer ist als der Herr selbst. Nun also: je natürlicher man mit dem lieben Gott spricht, desto besser versteht Er uns. Und vergessen Sie niemals, dass die Kranken nur gesund werden können, weil Er es will...
- (M) Aber er kann doch nicht wollen, dass die Menschen leiden?
- (A) Im Gegenteil, Er möchte, dass sie glücklich sind. Daher kommt es auch, dass wir immer etwas weniger Übel abbekommen, als uns nach aller Gerechtigkeit eigentlich zukäme.
- (M) Aber warum muss man überhaupt leiden? Gott könnte uns das doch ebenso gut ersparen?
- (A) Freilich, wenn wir nicht so schwer von Begriff wären! Wir bestehen ja hartnäckig darauf, nicht zu tun, was Er haben will. Natürlich, wenn man nachts lange im Wirtshaus gesessen hat, hat man am Morgen Kopfschmerzen. Es ist folglich nicht Gott, der die Migräne schickt: sondern es reagiert einfach die Natur. Auch die Krankheiten haben keine andere Ursache: Man führt sich schlecht auf - das verletzt natürlich andere Wesen - sichtbare und unsichtbare; kein Grund, warum sich einfach auf sich herumtrampeln lassen sollten - sie protestieren! Und das erzeugt dann Krankheit, Unglück und Missgeschick. Darum ist es nötig, Gott zu bitten: Heile diesen Kranken, wenn es Dein Wille ist! Es könnte ja sein, dass die fragliche Person wohl diese Krankheit ertragen würde, aber weniger gut den Kummer oder die Vermögensverlust, die die Krankheit ersetzen würden, welche Sie als Heiler von ihr zu nehmen wünschen.
- (M) Aha! Ich habe verstanden. Kurz, ich muss so gut arbeiten wie ich nur immer kann, aber trotzdem nicht darauf bestehen, dass ich heilen kann.
- (A) Das ist es. Sehen Sie, es gibt zwanzig Arten sich das Bein zu brechen - immer bleibt es ein gebrochenes Bein. Ebenso gibt es zwanzig Heilweisen und -methoden. Deshalb braucht ein Mensch, der Kranke heilt, nicht unbedingt ein anständiger Mensch zu sein; und ein Arzt, der geizig und hartherzig ist, kann Heilerfolge haben, wenn er etwas versteht. Ebenso können gewisse unsichtbare Wesen jemandem Heilkräfte verleihen, weil sie dadurch Gewalt über einen Kranken bekommen! (heutzutage z.B. bei sog. Gurus, um Menschen abhängig zu machen)
- (M) Aber dann ist ja alles furchtbar gefährlich!
- (A) Ja, es ist gefährlich. Aber Sie selber - Sie haben von dieser Seite nichts zu befürchten - vorausgesetzt, Sie denken immer daran, dass Sie nur ein Instrument in Gottes Hand sind. Der gute Gott erlaubt nie, dass die vom rechten Weg abgebracht werden, die Vertrauen in Ihn haben.
Auch wenn die Sprache die des 19. Jahrhunderts ist, so kann man doch Vieles leicht in unserer heutige Zeit übersetzen und verstehen lernen. Wer dieses Buch liest braucht nur ein waches Herz und ein bisschen Verständnis für die damalige Zeit, dann lässt sich hinter scheinbar schwermütigen Regeln sehr leicht eine große Liebe zu Gott und zum Leben begreifen und dass das Herz und die Bereitschaft Gott zu dienen über allem steht, was auch immer wir an geistigen oder irdischen Fähigkeiten uns angeeignet haben...
Viel Spaß beim Lesen!
Heliamus Raimund Stellmach
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